raumsichten

  >
Tamara Grcic, Gaggiandre

Tamara Grcic, »anderswohin«, 2011

tamara grcic

projekt raumsichten
»anderswohin«
> download PDF

Geboren 1964 in München; lebt in Frankfurt am Main.
Studium der Kunstgeschichte und Kulturanthropologie in Wien und Frankfurt a.M. sowie freie Kunst an der Städelschule, Frankfurt a.M..

Tamara Grcic hat einen weit gefassten Begriff von Bildhauerei. Das »Spannungsfeld von Naturhaftem und Kultiviertem« (René Block) spielt eine zentrale Rolle im Vorgehen der Künstlerin. Dabei ruft sie in ihren Werken – seien es nun Fotos, Filme oder vertonte Installationen – beim Betrachter Gefühle existenzieller Art hervor. Sie interessiert sich für »Zwischenzustände« (Grcic), die Möglichkeiten der Änderung erspüren lässt. So hat die Künstlerin z.B. 2005 auf einem idyllischen Münchner Platz ein blickdicht mit Camouflagemuster bemaltes Gewächshaus aufgestellt, aus dem aufgeregtes Vogelgezwitscher zu hören war und bei den Passanten ein geradezu alarmierendes Gefühl auslöste. Für die Venedig-Biennale 2009 gruppierte sie eine Klanginstallation mit 17 leuchtend roten Seenotrettungsinseln, aus denen Stimmen ertönten, in den Arsenale (Abb.).

Outside-Here: Tamara Grcic bei den KunstFestSpielen 2012 in Herrenhausen, 1. Juni - 17. Juni 2012

Einzelausstellungen (Auswahl)
2008 Kunsthalle Barmen, Wuppertal
2006 Leopold Hoesch Museum, Düren
2004 Kunstraum Dornbirn, Schweiz
2003 Sprengel Museum, Hannover
2001 Museum der bildenden Künste, Leipzig
2000 Kunsthalle Fridericianum, Kassel

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 53. Biennale Venedig
2009 »Nullpunkt.« Nieuwe German Gestaltung, MARTa Herford
2008 »Vertrautes Terrain«, ZKM, Karlsruhe
2097 »Triennale Kleinplastik«, Fellbach
2006 »Vom Pferd erzählen«, Kunsthalle Göppingen
2005 Videonale 10, Kunstmuseum Bonn

Preise und Stipendien (Auswahl)
2006 Günther-Peill-Preis, Düren
2001 Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung
2000 Maria Sibylla Merian Preis des Landes Hessen